Andreas Gabalier

Wirbel um Karl-Valentin-Orden

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Dümmer geht’s immer: Seine Texte würden »rechtspopuläres Gedankengut« beinhalten, die Pose auf seinem Albumcover ähnele gar einem Hakenkreuz .Volksmusiker Andreas Gabalier wehrt sich gegen die Kritiker.

Die linke Schickeria schreibt sich in Rage

Volks Rock ‘n’ Roller Andreas Gabalier (34) geht die linke Hetze an der Lederhose vorbei

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Als »Volks-Rock’n’Roller« sieht sich Publikumsliebling Andreas Gabalier – einen »Rechtspopulisten« nennen den Österreicher seine Kritiker. Morgen soll der beliebte Sänger in München den »Karl-Valentin-Orden« entgegen nehmen. Dabei handelt es sich um einen Faschingsorden, benannt nach dem Komiker Karl Valentin, der von der Münchner Faschingsgesellschaft »Narhalla« seit 1973 verliehen wird. Gabalier soll den Orden erhalten, weil er , wie der Namensgeber des Preises, ein »Volkssänger« sei.

Damit sind jedoch nicht alle einverstanden. Die Direktorin des Valentin-Karlstadt-Museums in München, Sabine Rinberger, sieht in Gabalier laut ›Spiegel Online‹ keine Qualitäten, die einen Preis verdient hätten: »Die Narhalla missbraucht einen großen Künstler […] Wer einen nach einer Persönlichkeit benannten Orden vergibt, hat eine Verantwortung dem Protagonisten gegenüber und muss in diesem Fall Karl Valentin gerecht werden.« Außerdem distanziere sie sich von der gesellschaftspolitischen Haltung Gabaliers. Diese sei »eindeutig homophob, rechtspopulistisch und frauenfeindlich.« Rinberger echauffiert sich: »Da ist meine Toleranz am Ende.« Jesses, Maria!

Der Rechtsanwalt Gunter Fette, der den Nachlass des Komikers im Auftrag von dessen Familie verwaltet ist ebenfalls empört. Im Gespräch mit der Münchner ›tz‹ räuspert er sich: »Es ist nicht hinzunehmen, dass Gabalier mit seinem offenkundigen Spiel mit faschistischen Symbolen wie dem nachgestellten Hakenkreuz auf dem CD-Cover, seiner Frauenfeindlichkeit und seiner Homophobie mit dem Namen Karl Valentins in Verbindung gebracht wird.« Fette nimmt Bezug auf das Cover des 2011 veröffentlichten Album des Künstlers mit dem Titel »Volks-Rock’n’Roller«, auf dem der Österreicher in einer Pose zu sehen ist, die seine Kritiker als ein Hakenkreuz deuten.

Schon lange ist der 34-Jährige der linken (Medien-) Schickeria ein Dorn im Auge. 2014 etwa sang der gebürtige Grazer die Original-Version der österreichischen Nationalhymne, in der nur von den »großen Söhnen« des Landes, nicht aber von den Töchtern die Rede sei, ereifert sich die Sprachpolizei. Es kommt noch viel schlimmer: Ein Jahr später wurde der »Volks-Rock’n’Roller« vom genderhörigen Mainstream ausgebuht, weil er doch tatsächlich sang: Man(n) hätte es nicht leicht auf dieser Welt, »wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht.«

Die Kritik perlt an Gabalier ab wie Teflon: »Wenn sich ein paar Einzelne aufregen, die mich persönlich überhaupt nicht kennen, dann juckt mich das nicht. Man hat mir gesagt, dass es bei allen meinen Ordens-Vorgängern Wirbel gegeben hätte, weil manche Kritiker meinten, gewisse Preisträger verdienten diesen Orden nicht.«

Weiter sagte der in Deutschland überaus populäre Sänger: »Ich bin wohl einigen zu bodenständig, aber das werde ich ganz sicher nicht für diese Leute ändern. Von ein paar Neidern lasse ich mir meine Erfolgsgeschichte nicht kaputt reden. Man muss mich wirklich nicht mögen, aber ich würde mir von einigen Leuten etwas mehr Wertschätzung wünschen. Gegenseitiger Respekt geht in unserer Gesellschaft immer mehr den Bach runter.«

Derer österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) stellte sich demonstrativ hinter Gabalier: »Allmählich zweifelt man am Verstand, aber nicht an dem von Herrn Gabalier. Das ist schon pathologischer Hass gegenüber andersdenkenden Kunstschaffenden … Der Kunst ihre Freiheit. Freiheit der Kunst!« (lol)

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