Irrenhaus-Tagebuch 01/19

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

28. Januar: Gender-Gaga

Urlaubsbedingt sind in der Verwaltung des Irrenhauses einige Vorgänge unbearbeitet liegen geblieben. Deshalb eine Zusammenfassung der zurückliegenden Ereignisse in Kurzform: Die Empfehlungen der Stadt Hannover für eine »geschlechtergerechte Verwaltungssprache« (z. B. Redepult statt Rednerpult, Lehrende statt Lehrer) stoßen auch in anderen Bundesländern auf breite Zustimmung – allen voran in Schleswig-Holstein. Die designierte SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli wertet den Vorstoß aus Niedersachsen als Vorbild für die schleswig-holsteinischen Kommunen. Die grüne Landtagsfraktions-Chefin Eka von Kalben ist ebenfalls voll des Lobes: Der hannoveranische Gender-Gaga sei geeignet, »gesellschaftliche Rollenklischees zu durchbrechen«. Im hohen Norden möchte man bzw. frau/diverses noch einen Schritt weitergehen. So soll es statt »Teilnehmer« künftig »Personen« heißen oder »Elternteil« statt »Mutter«/»Vater«. Hintergrund ist die zunehmende Zahl homosexueller Erziehungsberechtigter.

29. Januar: Gender-Gaga II

Währenddessen treibt im Rheinland die fünfte Jahreszeit dem närrischen Höhepunkt zu. Zu den herausragenden Komponisten karnevalistischen Liedguts gehört der Kölner Willi Ostermann (1876–1936). Ihm zu Ehren wurde im Nachtigallental bei Königswinter ein Denkmal gesetzt. Ostermann dichtete einst: Man sei sich »nicht mehr recht im Klaren, ob man ‘ne Fimmel hätt’ oder keinen«. Heute müsste er wohl umdichten: »…, ob man ne Pimmel hätt’ oder keinen.« In den Hochburgen des rheinischen Frohsinns gilt: Jeder Jeck ist anders! »Ich möcht’ auf Pömps durch Kölle jonn«, singen die »Rosa Funken« in der Domstadt. Zu deren prominentesten Mitgliedern zählt der frühere »migrationspolitische Sprecher« der Grünen, Volker Beck, der laut ›Bild‹ vor drei Jahren »mit Hitler-Droge erwischt« wurde. Seither heißt er mit Spitznamen »Methbeck« (wenn das Shakespeare wüsste!). »Witwer« Beck, dies nur am Rande, ist wieder unter der Haube. Einstweilen ist es beruhigend zu wissen, dass 67 Prozent der Deutschen laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts »Civey« Gender-Gaga ablehnen. »Noch ablehnen«, wirft einer im Irrenhaus vorsorglich ein.

Rosa Zeiten auch im rheinischen Karneval

30. Januar: Ernährungs-Räte

Die Räterepublik feiert fröhliche Urständ. Im Bundestag haben die Grünen spätestens seit der Veggie-Day-Initiative von 2010 einen Ruf als führende Partei für Fragen der Volksgesundheit zu verteidigen. Mit der Drucksache 19/6441 hat die Fraktion jetzt Parlament und Regierung aufgefordert, die »Ernährungswende« umzusetzen. Dazu soll auch der »Aufbau zivilgesellschaftlicher Ernährungsräte zur Entwicklung regionaler Ernährungsstrategien im Rahmen der Programme der Städtebauförderung« beitragen. Das war’s dann wohl mit Schnitzel nach Art einer mobilen ethnischen Minderheit, pikanter Sauce aus feurigem Paprika und grünem Pfeffer, dazu Pommes – alles für 15,50 Euro.

31. Januar: Volkssport Sitzen

Die Grünen gehen noch einen Schritt weiter, um in Deutschland den Triumph des Gesäßes über das Gehirn salonfähig zu machen. Mit der Drucksache 19/5545 wird der Antrag gestellt, die Entwicklung des »eSports« zu fördern und zu gestalten. Das »kompetitive Spielen von Videospielen am Computer, mit der Konsole oder anderen Geräten« soll als gemeinnützig und damit förderungswürdig anerkannt werden. Die Grünen lassen – das muss man/frau/diverses einräumen – einige Probleme nicht unerwähnt, etwa »Cybermobbing« und »HateSpeech«. Zwar wurde Online-Spielsucht unlängst in den neuen Krankheits-Katalog der Weltgesundheitsbehörde WHO aufgenommen. Aber davon unbeeindruckt streben die Aktivisten der gesellschaftlichen Transformation die Gemeinnützigkeit einer sitzend gesteuerten Pumpgun an. Der Antrag fordert, sicherzustellen, »dass sowohl in ländlichen als auch in urbanen Räumen Internetanschlüsse mit ausreichend hohen Bandbreiten zum Spielen zur Verfügung stehen, um die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu gewährleisten«. Damit dürfte den Grünen eine fette Parteispende vom »eSport-Bund Deutschland e. V.« (ESBD), der das Millionengeschäft steuert, sicher sein.

1. Februar: Arme Schließer

Das Land der Dichter und Denker ist um ein Fortbildungszentrum reicher! Eigentlich eine gute Sache, denn überall fehlen Lehrkräfte. Teilweise müssen Deutschlehrer sogar aus Polen herangekarrt werden. Im kunterbunten Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt eine ganz neue Bildungsstätte. Sie trägt den bedeutungsschweren Namen »Zentrum für Interkulturelle Kompetenz der Justiz NRW«. Schließer sollen lernen, die zart besaiteten muslimischen Gefängnisinsassen besser zu verstehen. Selbstverständlich hat man keine Mühen und Kosten gescheut: 12 Experten – darunter 4 Islamwissenschaftler – wurden verpflichtet, damit die religiösen Gefühle von einsitzenden Messerstechern, Vergewaltigern, Totschlägern und Terroristen nicht verletzt werden. Da stellt sich u. a. die Frage, wie sich ein Schließer beim Öffnen der Zellentür verhalten soll – etwa, wenn der Arretierte gerade ins Gebet vertieft ist. Tja, manchmal toppt die Realität an Rhein und Ruhr jede Karnevalssitzung! (oys)

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