Terror-Alarm

Iraker planten Anschlag in Deutschland!

Spezialkräfte der Polizei bei einem Anti-Terror-Einsatz
Spezialkräfte der Polizei bei einem Anti-Terror-Einsatz

Anti-Terror-Einsatz im hohen Norden: Spezialkräfte nahmen diese Woche in Schleswig-Holstein drei Männer aus dem Irak fest.

Anschlag mit Sprengfalle geplant – der Generalbundesanwalt ermittelt

Spezialkräfte der Polizei bei einem Anti-Terror-Einsatz
Spezialkräfte der Polizei bei einem Anti-Terror-Einsatz

Beamte des Bundeskriminalamtes haben in dieser Woche im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein drei Männer aus dem Irak festgenommen. Sie sollen einen Terroranschlag in Deutschland geplant haben.

Wie der Generalbundesanwalt mitteilte, wird zwei der mutmaßlichen Terroristen im Alter von 23 Jahren die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, dem Dritten, einen 36-jährigen Iraker Beihilfe dazu. Die Anschlagspläne seien islamistisch motiviert gewesen.

Die Ermittler durchsuchten am Mittwochmorgen die Wohnungen der Beschuldigten sowie weiterer, bislang nicht Tatverdächtiger in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Es soll es sich um sogenannte Flüchtlinge handeln.

Ein konkretes Ziel für einen Anschlag hätten die Beschuldigten den bisherigen Ermittlungen zufolge noch nicht im Visier gehabt, verlautete aus Kreisen der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe. Auch stand zunächst nicht fest, ob die Iraker in ein terroristisches Netzwerk eingebunden waren.

Das Bundeskriminalamt twitterte: »Nach bisherigen Erkenntnissen planten die Beschuldigten einen Anschlag mit USBV (eine Spreng- und Brandvorrichtung, die Red.) und Schusswaffe.«

Laut ›Hamburger Abendblatt‹ (HA) wurde in Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) die Wohnung eines Mannes durchsucht, der dem Trio eine Pistole vom Typ Makarow, Kaliber 9 Millimeter. angeboten haben soll. Dieser habe die Waffe erst für 1500 Euro, dann für 1200 Euro verkaufen wollen. Doch den Verdächtigen sei das zu teuer gewesen. Offenbar schwenkten die beiden Hauptbeschuldigten dann um: Der neue Plan – ein Anschlag mit einem Auto. Einer der Männer nahm Fahrunterricht. Interessant dabei ist laut HA ein Kontakt der Tatverdächtigen zu einer Person über den verschlüsselten Chat-Dienst ›Telegram‹. Die unbekannte Person soll den Männern geholfen haben. Zudem wurde die Wohnung eines weiteren Mannes in Baden-Württemberg durchsucht, der als Zeuge gilt. (lol)

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