Achtung Autofahrer:

Bundesregierung will Kfz-Steuer verdoppeln!

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Autobesitzer werden noch stärker gemolken: Die Bundesregierung prüft einen kräftigen Aufschlag auf die Kfz-Steuer

Die Bundesregierung prüft Agenturberichten zufolge eine CO2-Sondersteuer, welche in die Kfz-Steuer einfließen soll. Für Dieselfahrzeuge oder große Benziner könnte sich die Kfz-Steuer schnell verdoppeln.

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In der Bundesregierung wird im Zuge des Klimapakets ein kräftiger Aufschlag auf die Kfz-Steuer erwogen. Die CO2-Komponente in der Steuer solle ab einem Ausstoß von 95 Gramm und in einer zweiten Stufe ab 115 Gramm Ausstoß pro Kilometer bei Neuzulassung ab 2021 steigen, heißt es im Entwurf der Langfassung zum Klimapaket, wie die Nachrichtenagentur ›Reuters‹ berichtete.

Bei einem Ausstoß zwischen 95 Gramm und 115 Gramm soll die Komponente auf vier Euro pro Gramm erhöht werden, oberhalb von 115 Gramm auf 5,50 Euro. Würde beispielsweise ein VW-Golf mit Benzinmotor und mit 150 Gramm Ausstoß CO2 ab 2021 zugelassen, wären mehr als 160 Euro Steuer im Jahr zusätzlich zu entrichten. Für große Spritverbraucher wie Geländewagen mit Benzin oder Dieselmotoren würde sich die Steuer mehr als verdoppeln.

Man wolle erreichen, dass so eine »deutlich stärkere Lenkungswirkung beim Neuwagenkauf hin zu emissionsärmeren beziehungsweise emissionsfreien Antrieben ausgeht«, heißt es im 193-Seiten-Papier.

In dem Papier sind die Kabinettsbeschlüsse vom vergangenen Freitag eingearbeitet. Zudem ergänzt es eine Reihe von Detailregelungen, die bisher offengeblieben waren. Diese sind jedoch zwischen den Ressorts teils erheblich umstritten. Das dürfte auch für den Kfz-Steuer-Vorschlag gelten.

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